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Korruption und leere Versprechen – Iraks Reichtum fließt ins Ausland

Während in Irak weiterhin vom Kampf gegen Korruption gesprochen wird, zeigt die Realität ein ganz anderes Bild. Nationale Einnahmen und öffentliche Gelder werden zunehmend an ausländische Unternehmen weitergeleitet – auf Kosten des irakischen Volkes.

Rund 75 Millionen US-Dollar gingen an das emiratische Unternehmen Earthlink, und weitere 75 Millionen Euro flossen an den britischen Telekommunikationskonzern Vodafone. Diese Summen stammen aus Gewinnen, die eigentlich dem irakischen Staat und seinen Bürgern gehören sollten.

Während Rentner um ihre Gehälter kämpfen und die Bevölkerung unter wirtschaftlichem Druck steht, profitieren internationale Konzerne von irakischen Ressourcen.

Die ständigen Reden über Reformen und Transparenz verlieren ihre Glaubwürdigkeit, wenn wirtschaftliche Entscheidungen weiterhin den Interessen anderer Länder dienen, anstatt die Zukunft des Irak zu sichern.

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